Ein
Konvoi, bestehend aus lauter knallroten LKW, macht schon gehörig
Eindruck. Man kann dieses Schauspiel meistens im Sommer beobachten, wenn
der Formel-1-Zirkus durch Österreich fährt. Besonders auffällig sind
natürlich die Ferrari-Renntrucks. In den Sattelaufliegern befinden sich
neben den Rennfahrzeugen die Ersatzteile, das Werkzeug. Einige der
Auflieger lassen sich als komfortable Motorhomes erweitern, in denen
Veranstaltungen abgehalten werden. Als Zugmaschinen dienen
traditionellerweise Fahrzeuge von IVECO.
Der italienische
Hersteller (Industrial Vehicles Corporation) wurde 1975 in Turin
gegründet und gehört heute zu CNH. die Produktpalette umfast neben
Kleintransportern ("Daily" und "Eurocargo") auch schwere LKW udn
Feuerwehrfahrzeuge. Hierzulande sieht man hauptsächlich die Modelle
Stralis und Trakker im Einsatz. Während der Stralis für den Fernverkehr
konzipiert wurde, so ist der geländegängige Trakker haupsächlich auf
Baustellen als Trägerfahrzeug von Kippern und Betonmischern im Einsatz.
Die Sechszylindermotoren leisten aktuell bis zu 560 PS, genug, um auch
schwere Lasten damit zu ziehen.
Eine Besonderheit ist der IVECO
Strator, ein Langhauber, der auf dem australischen IVECO Powerstar
basiert und für den europäischen Markt adaptiert wurde. Der Name setzt
sich aus STRAlis (technische Basis) und TORpedo (Synonym für
Haubenwagen) zusammen. In Oberösterreich ist ein sehr markanter Strator
von Lettner Trans im Einsatz, der als Zumaschine für Containerauflieger
eingesetzt wird.
Selten und technisch ebenfalls mit IVECO
verwandt sind die LKW von Astra. Astra gehört seit 1986 zum IVECO
Konzern und hat sich auf schwere geländegängige Nutzfahrzeuge
spezialisiert. Neben Muldenkippern und Militärfahrzeugen baut Astra auch
allradgetriebene LKW, die z.B. als Trägerfahrzeuge für Bohrgeräte oder
Seilkräne eingesetzt werden.









